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Jochen Meyer
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Angst vor Zurückweisung

Mit Angst vor Zurückweisung wird jeder Single konfrontiert, der einen Partner finden will. Jeder, der aktiv Kontakte knüpfen oder einen Schritt weiter auf sein Gegenüber zugehen möchte, riskiert, zurückgewiesen zu werden. Insofern würde es doch eigentlich genügen, eine realistische Haltung dazu einzunehmen und von vornherein davon auszugehen, dass man auch mal einen Korb bekommt. Was ist denn daran schon so schlimm?!?

Offenbar ist die Angst vor Zurückweisung aber für viele Menschen eine solche Hürde, dass sie sich den nächsten Schritt nicht trauen und sich ihr vorhandenes Bedürfnis nach Begegnung nicht erfüllen können. Angst vor Zurückweisung kann sehr tiefliegende Schichten in uns berühren. Problematisch wird es, wenn eine Zurückweisung als etwas Dramatisches erlebt wird; wenn sie sich jenseits einer „normalen" und vorübergehenden Enttäuschung kränkend oder verletzend anfühlt.

Wer Zurückweisungen so erfährt, ist in einer bestimmten Wahrnehmung gefangen. Er wird von seinen Ängsten an seiner lebendigen Selbstentfaltung gehemmt. Seine Chance besteht darin zu lernen, dass er als Erwachsener stark genug ist, eine Zurückweisung zu verkraften. Hierfür ist es wichtig herauszufinden, wie die innere Stärke aufgebaut werden kann, die zu einem souveräneren Umgang mit Zurückweisungen befähigt. Wer sich dieser Thematik stellt, hat die Chance, in seiner Beziehungsfähigkeit enorm zu wachsen. Er entwickelt sich zu einem Partner, der seine Würde entdeckt, Halt in sich findet und anderen Halt geben kann. Damit erhöhen sich seine Chancen ungemein, denn solche Menschen sind sehr gefragt. 

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